1.2379 härten – hohe Härte und Verschleißfestigkeit
Warum wird 1.2379 gehärtet?
1.2379 wird überall dort eingesetzt, wo hohe Verschleißfestigkeit, Druckfestigkeit und Maßbeständigkeit gefordert sind. Durch die abgestimmte Wärmebehandlung erhält der Werkstoff seine für Werkzeuge und hoch beanspruchte Bauteile entscheidenden Gebrauchseigenschaften. Dabei kommt es nicht nur auf eine möglichst hohe Härte an, sondern auf das richtige Verhältnis aus Härte, Zähigkeit und Maßhaltigkeit.
1.2379 richtig härten
Für die Eigenschaften von 1.2379 ist die richtige Abstimmung des gesamten Wärmebehandlungsprozesses entscheidend. Härtetemperatur, Abschreckung und anschließendes Anlassen beeinflussen Härte, Verschleißfestigkeit, Zähigkeit und Maßhaltigkeit des Bauteils. Für präzise Werkzeuge und Bauteile eignet sich insbesondere das Vakuumhärten, da die Wärmebehandlung unter kontrollierten Bedingungen und mit sauberer Bauteiloberfläche erfolgt.
Geeignete Wärmebehandlungen für 1.2379
Je nach Einsatz des Bauteils und den geforderten Eigenschaften können bei 1.2379 unterschiedliche Wärme- und Oberflächenbehandlungen eingesetzt werden. Das Vakuumhärten bildet dabei häufig die Grundlage für eine hohe Härte, Verschleißfestigkeit und Maßhaltigkeit.
Ihre gewünschte Wärmebehandlung ist nicht aufgeführt? → Wärmebehandlung anfragen
Typische Bauteile aus 1.2379
1.2379 wird vor allem für Werkzeuge und Bauteile eingesetzt, die hoher Verschleiß- und Druckbeanspruchung ausgesetzt sind. Die hohe erreichbare Härte und Verschleißfestigkeit machen den Werkstoff besonders für Schneid-, Stanz- und Umformanwendungen sowie für hoch beanspruchte Präzisionsteile interessant.

Stempel & Matrizen – für Stanz-, Press- und Umformprozesse

Schneidwerkzeuge – für hohe abrasive Beanspruchung und lange Standzeiten

Stanzwerkzeuge – für hoch beanspruchte Werkzeugkomponenten

Umformwerkzeuge – bei hoher Druck- und Verschleißbeanspruchung

Messer & Scheren – für verschleißbeanspruchte Schneidkanten

Verschleißteile – für mechanisch und abrasiv stark beanspruchte Bauteile
Herausforderungen beim Härten von 1.2379
Die hohe Legierung und der hohe Kohlenstoffgehalt machen 1.2379 zu einem leistungsfähigen, aber anspruchsvollen Werkzeugstahl. Für ein gutes Härteergebnis müssen Temperaturführung, Abschreckung und Anlassen auf Bauteilgeometrie und spätere Beanspruchung abgestimmt werden. Besonders bei Präzisionsbauteilen sind Maßhaltigkeit und die Vermeidung von Rissen entscheidend.
Entscheidend ist nicht nur der Werkstoff – sondern die richtige Wärmebehandlung.
Wir stimmen den Härteprozess für 1.2379 auf Bauteilgeometrie, gewünschte Härte, Toleranzen und späteren Einsatz ab. So lassen sich die geforderten Eigenschaften gezielt einstellen und Risiken bei der Wärmebehandlung reduzieren.
1.2379 härten bei Weber & Wallner
Beim Härten von 1.2379 kommt es auf mehr an als die richtige Härtetemperatur. Bauteilgeometrie, Abmessungen, Ausgangszustand, gewünschte Härte und Toleranzen bestimmen die geeignete Prozessführung. Wir stimmen die Wärmebehandlung auf diese Anforderungen ab – vom Einzelteil bis zur wiederkehrenden Serie.

Weitere Werkzeugstähle
Neben 1.2379 behandeln wir weitere Werkzeugstähle mit unterschiedlichen Anforderungen an Härte, Zähigkeit und Verschleißbeständigkeit. Die Prozessführung wird jeweils werkstoff- und bauteilbezogen abgestimmt.
Fragen und Antworten zum 1.2379
Sie möchten ein Bauteil aus 1.2379 härten lassen?
Senden Sie uns Ihre Zeichnung und die wichtigsten Anforderungen an Ihr Bauteil. Wir prüfen Werkstoff, Geometrie, gewünschte Härte und besondere Anforderungen an Maßhaltigkeit oder Verzug und stimmen die geeignete Wärmebehandlung mit Ihnen ab.
Zeichnung · Werkstoff · Maße · Härte · Menge


